Wie alles begann....
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Information über das Tierheim Ciudad Animal
in Pedro Muñoz (Provinz Ciudad Real, Spanien)
persönliche Zeilen von Juan - Lolis Mann
Hier in Pedro Muñoz gab eine städtische Hundeauffangstation, in der die Tiere 21 Tage nach ihrem Eintreffen eingeschläfert wurden. Wir, eine Gruppe von Tierliebhabern, trafen zusammen und beschlossen einen Tierschutzverband zu gründen. Nach zwei jähriger Verhandlung mit der Gemeinde erreichten wir, daß man uns das kleine Tierheim einrichtete, über das wir jetzt verfügen. Dank der Spenden der Mitglieder, der spanischen sowie außerhalb von Spanien und mit unserem eigenen Besitz, ist es uns gelungen, diese Einrichtungen ein wenig zu vergrößern. Die Parzelle, auf der das Tierheim liegt, hat eine Größe von 2.597 m² .
Wir begannen mit sehr wenigen Hunden aber jedes Jahr werden es mehr, vor allem mehr Galgos, sodaß der Arbeitstag im Tierheim für Loli und Irene keinen Stundenplan hat; sie arbeiten viele Stunden am Tag, um die Hunde zu betreuen. Viele von ihnen kommen in einem sehr schlechten Zustand zu uns und brauchen besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Wir haben im Tierheim einen Durchschnitt von 140 Hunden pro Jahr.
Aber für all diese Arbeit werden wir jeden Morgen entschädigt, wenn wir ins Tierheim kommen (immer mit der Angst, daß während der Nacht etwas schlimmes passiert sein könnte, wie ein Kampf etc.). Wir werden mit solch einer Freude und Anhänglichkeit empfangen, wie nur sie es zu geben imstande sind. Und wenn sie dann von einer guten Familie adoptiert werden, die auf sie schauen, sie lieben und ihnen ein lebenswertes Leben schenken, das sie bisher vermisst haben, dann fühlen wir uns entschädigt.
Um unsere Hunde tierärztlich versorgen zu können, haben wir Schulden von über 20.000,00€ angehäuft.
Das Futter ist eine unserer prinzipiellen Sorgen.
Ein weiterer, wichtiger Posten an Kosten sind Medikamente, Analysen, Microchips und so viele andere und wichtige Dinge für unsere Hunde, damit es ihnen im Tierheim so gut als möglich geht.
Unsere Einnahmen sind sehr gering, wir haben wenige Mitglieder und die Situation wird immer unhaltbarer, weil es immer mehr Aussetzungen und immer weniger Adoptionen gibt.
Ich hoffe, daß dir das hilft, um dich zu überzeugen und mit der Zeit viele Leute aufzurütteln und sie zu mobilisieren uns zu helfen. Die Anstrengung aller wird sich gelohnt haben.